Voraussetzungen

Gefördert werden konkret definierte Coachingvorhaben zur erfolgreichen Bearbeitung betriebswirtschaftlicher Aufgaben und Fragestellungen mit Fokus auf die Qualifizierung der Unternehmer/Existenzgründer bzw. der Unternehmen. Nicht förderfähig sind Beratungsaufträge, bei denen ein Werk (z. B. ein Gutachten) vereinbart wird.

Bitte beachten Sie, dass nur Honorare von ausgewählten Coaches, die anhand sachorientierter Kriterien durch die IBB Business Team GmbH gewählt werden, förderfähig sind.

Die genauen Fördervoraussetzungen finden Sie in den Richtlinien des Landes Berlin.

KMU-Kriterien der EU

Das geförderte Coaching darf nur zugunsten sogenannter KMU (kleiner und mittlerer Unternehmen), entsprechend der KMU-Kriterien der EU, gewährt werden.

  • Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die weniger als 10 Mitarbeiter/-innen und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. EUR haben.
  • Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 50 Mitarbeiter/-innen und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. EUR haben.
  • Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 250 Mitarbeiter/-innen und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR haben.

De-minimis-Beihilfe

Das Programm unterliegt den Bestimmungen der De-minimis-Regelung.

  • Die Förderung des Coachings ist eine "De-minimis"-Beihilfe gemäß der Beihilferegelungen der Europäischen Union Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18.12.2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 1088 EG-Vertrag.
  • Die Coaching-Förderung als "De-minimis"- Beihilfe kann nur dann durchgeführt werden, wenn innerhalb von 3 Steuerjahren 200.000 € als Gesamtbetrag solcher Beihilfen nicht überschritten werden.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

  • Der Firmensitz/eine Betriebsstätte des zu fördernden Unternehmens muss in Berlin sein.
  • Die Antragstellerin/der Antragsteller, soweit es sich um eine juristische Person handelt, muss sich vor Antragstellung gem. Nr. 1.5 AV § 44 LHO in der Transparenzdatenbank des Landes Berlin registrieren lassen.
  • Die gesicherte Finanzierung des Projektes ist in geeigneter Form nachzuweisen.
  • Rechnungen im Rahmen des Vorhabens sind unbar zu begleichen bzw. Zahlungen unbar vorzunehmen und die entsprechenden Belege (z. B. Kontoauszüge) als Zahlungsnachweise aufzubewahren.
  • Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.